







„Kontamina II“, Digitaldruck auf Postertapete 120 x 230 cm, vergrößert von Original-Collage 18,2 x 10,5 cm. 2023





Ausstellungsansicht CIRCUS, KÖRPER UND STADT, 9. Berlin Circus Festival, 2023





Digitaldruck auf Postertapete, vergrößert von Original-Collage „Kontamina I“ 19 x 10 cm. Am Steintor Halle (Saale), 2023


„HOLOBIONTEN“, Digitaldruck auf Vliestapete, vergrößert von Original-Collage 1:16, Holzkonstruktion, 300 x 500 x 6 cm, Ausstellungsansicht TAPETEN UND ANDERE ABLENKUNGSMANÖVER im BLECH. Halle, 2023
Detailansichten:








Die Collage dient als Ausgangspunkt für eine Verschiebung von Maßstab, Materialität und Wahrnehmung. Durch die starke Vergrößerung der ursprünglichen Papiercollagen treten Details hervor, die im ursprünglichen Format beinahe verborgen bleiben: Risse, Schnittkanten, Schatten, Farbpunkte und Spuren des Herstellungsprozesses werden sichtbar und entwickeln eine eigene räumliche Präsenz. Die Übertragung vom kleinen Papierformat in den architektonischen Raum verändert das Verhältnis zwischen Bild, Körper und Umgebung. Was zunächst zweidimensional erscheint, öffnet sich zu einer räumlichen Erfahrung, in der Fragmente, Oberflächen und Strukturen körperlich wahrnehmbar werden. Aus den vergrößerten Collagen entstehen Wandarbeiten und raumbezogene Objekte, die zwischen Bild und Skulptur angesiedelt sind. Die Arbeiten untersuchen, wie Körper, Räume und Materialien durch Spuren, Veränderungen und Begegnungen geprägt werden.
The collage serves as a starting point for a shift in scale, materiality, and perception. Through the significant enlargement of the original paper collages, details emerge that remain almost hidden in their original format: tears, cut edges, shadows, colour marks, and traces of the making process become visible and develop their own spatial presence. The translation from a small paper format into architectural space transforms the relationship between image, body, and environment. What initially appears two-dimensional opens up into a spatial experience in which fragments, surfaces, and structures become physically perceptible. The enlarged collages become wall-based works and spatial objects situated between image and sculpture. The works explore how bodies, spaces, and materials are shaped by traces, transformations, and encounters.